„Nur gemeinsam“: Dieses Motto unterstrich der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, gleich mehrfach bei der Eröffnung des ILA-Programms auf dem „Forum Air“ im Military Support Center des Messegeländes. Angesichts des Krieges in der Ukraine sei erst recht eine enge Zusammenarbeit zwischen einer leistungsstarken wehrtechnischen Industrie und der Bundeswehr erforderlich. „Pioneering Aerospace: ein gut gewähltes Thema für die ILA, denn es geht immer um Technologiesprünge“, betonte Gerhartz. Neue technologische Trends müssten aufgenommen werden wie etwa die Vernetzung. In den letzten Dekaden seien einzelne Systeme auf hohe Niveaus weiterentwickelt worden, jetzt müssten sie in einer Datencloud zusammengeführt werden. Nachhaltigkeit sei ebenfalls ein großes Thema bei der Luftwaffe; auch die Streitkräfte müssen zur CO2- Reduzierung beitragen.

Ge Sch Lindhorst

Enge Zusammenarbeit: GenLt Ingo Gerhartz undMichael Schöllhorn, Präsident des BDLI ( Foto HHK / Lindhorst) 

Die Bundeswehr würde auf der Messe das Gerät ausstellen, was sich im Einsatz befindet wie etwa Eurofighter, die nach Rumänien verlegt wurden. Der Inspekteur freute sich über den internationalen Anstrich der ILA, denn „Gemeinsam“ gehe es auch nur zusammen mit den internationalen Partnern. „Gemeinsam wird die wesentliche Metapher sein“, betonte ebenfalls BDLI-Präsident Michael Schöllhorn, der zusammen mit Gerhartz das Programm eröffnete. Auf dem Forum spreche man „ganz normal über das, was selbstverständlich sein sollte“, nämlich durchsetzungsfähige Streitkräfte. „Der BDLI steht zu diesem Auftrag“, unterstrich Schöllhorn und nannte als Beispiele für gelungene Zusammenarbeit die Erhöhung des Einsatzbereitschaftsstandes der Eurofighter. Auch bei A400M sei man auf dem besten Wege. „Nachhaltigkeit und Sicherheit sind nicht gegeneinander zu spielen“, meint Schöllhorn, es seien „zwei Seiten einer Medaille“. So könne beispielsweise die A400M bereits mit „Sustainable Fuel“ fliegen.

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