Die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes und das IT-Systemhaus der Bundeswehr wollen ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen.

20.12.2021 IT-SECURITY, UNTERNEHMEN

Mit dem am Montag unterzeichneten Letter of Intent erklären BSI und BWI ihre Absicht, eine Kooperationsvereinbarung zu schließen. Unter anderem geht es um den Beitritt der BWI als IT-Systemhaus und Digitalisierungspartner der Bundeswehr in den „Verbund der Security Operations Center des Bundes“, kurz BSOC-Verbund. Dabei handelt es sich um eine operative IT-Sicherheitskooperation des BSI, des Auswärtigen Amts, der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und des Informationstechnikzentrums Bund. Aufgabe des behördenübergreifenden Verbunds ist es, Verfahren und Prozesse, mit denen Cyber-Angriffe frühzeitig erkannt und abgewehrt werden können, auszubauen und laufend der aktuellen Bedrohungslage anzupassen.

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© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Im Verbund mehr Sicherheit für den Einzelnen

Auch außerhalb der Arbeit des BSOC-Verbunds wollen BSI und BWI künftig enger kooperieren, unter anderem beim Austausch von Informationen, der Entwicklung von Produkten oder der Forschung etwa im Bereich der künstlichen Intelligenz. „Cyber-Bedrohungen kennen keine Organisations- und Ländergrenzen, die Zusammenarbeit zum Schutz unserer IT-Infrastrukturen darf das auch nicht“, sagte Martin Kaloudis, Chief Executive Officer der BWI. „Ich bin davon überzeugt, dass die BWI einen Beitrag leisten kann, um die Informationssicherheit in Deutschland zu erhöhen. Durch die Vernetzung werden unsere Kunden und wir selbst profitieren.“