Seit dem 14. Juli hilft die Bundeswehr den Landkreisen und zuständigen Behörden bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe in den betroffenen Regionen. Mit Besuchen und Gesprächen vor Ort hat sich Bundesministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ein Bild von der Lage vor Ort verschafft und den aktuellen Informationsbedarf bei der  Schadensfeststellung aufgenommen. In der Folge unterstützt die Bundeswehr zusätzlich mit hochauflösenden Bildern ganz konkret beim Krisenmanagement.

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Foto © Bundeswehr

Durch Auswertung der Luftaufnahmen und Bewertung der entstandenen Schäden können die Hilfs- und Einsatzkräfte im Katastrophengebiet gezielt eingesetzt werden. Die oberste Priorität lag zunächst bei der Katastrophenhilfe in den betroffenen Städten und Kommunen, um Leben zu retten, Gefahren abzuwehren und für die Allgemeinheit wertvolle Güter zu schützen. Dabei konnten und können die Landkreise sowie behördlichen Stellen auf die nicht zuletzt durch die Pandemiebekämpfung gut eingespielten Amtshilfeverfahren verlässlich zurückgreifen. Die Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer betonte hierzu bei Ihrem Besuch der Soldatinnen und Soldaten in den Hochwassergebieten: „Der A319, sonst im Einsatz für OpenSkies, erstellt jetzt Luftbilder des Flutgebiets. Diese stellen wir den Ländern zur Verfügung, damit Hilfe und Wiederaufbau zielgerichtet erfolgen können.

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Foto © Bundeswehr

Im Einsatz sind auch unsere Aufklärungstornados. Wir helfen, solange wir gebraucht werden“. Für eine koordinierte und gezielte Hilfe in den Hochwassergebieten benötigen die Hilfs- und Einsatzkräfte jetzt hochauflösende Bilder aus der Luft. Die Bundeswehr kann nun diese mit Recce-Tornados (reconnaissance = militärische Aufklärung) und dem Airbus A319 „Offener Himmel“, der über speziell optische- und Infrarotsensoren verfügt, den Hilfs- und Einsatzkräften zur Verfügung stellen. 

Quelle Bundesministerium der Verteidigung Leitungsstab Presse