Düsseldorf, 23. November 2020 – Rheinmetall hat im Rahmen der Innovationskonferenz 2020 des Bundeswehr-nahen Forschungsinstituts CODE eine bedeutende Auszeichnung für besondere Leistungen im Bereich Cyber Security gewonnen. Die Innovationskonferenz fand im Rahmen der Jahrestagung des Forschungsinstituts CODE an der Universität der Bundeswehr in München statt und wurde in diesem Jahr virtuell durchgeführt.

Rheinmetall Cyber Security 2 web

Foto © Christoph Schuhknecht

Mit einer innovativen Lösung zum Schutz von Datennetzen setzte sich Rheinmetall unter insgesamt 37 konkurrierenden Beiträgen durch und errang den ersten Platz. „Moving Target Defence in Micro-Segmented Zero-Trust Networks“ ist der Titel des prämierten Beitrags, den ein Expertenteam des Geschäftsbereichs Cyber Solutions der Bremer Rheinmetall Electronics GmbH ausgearbeitet hat. Technisch basiert der Siegerbeitrag auf der Anwendung „Rheinmetall Security Appliance“ (RhSA), die das Unternehmen zum Schutz hochkomplexer IT-Infrastrukturen gegen Cyberangriffe entwickelt hat.

Ein zentraler Bestandteil der Rheinmetall Security Appliance ist die Funktionalität „Moving Target Defence“, mit deren Hilfe die Sicherheit von Netzwerken deutlich erhöht werden kann. „Moving Target Defence“ ersetzt reale IP-Adressen durch virtuelle und hindert den Angreifer somit daran, einzelne Endpunkte für seine Attacke aufzuklären – so entsteht eine nahezu unüberwindliche Hürde für jegliche Angriffe.

Das hochaktuelle Thema traf das Interesse der Jury, die aus Vertretern verschiedener Institutionen der Bundeswehr (Zentrum für Geoinformationswesen), des Verteidigungsministeriums (Abteilung Cyber/Informationstechnik), des Forschungsinstituts CODE sowie des Koblenzer Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bestand. Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Cyber/Informationstechnik im Bundesministerium für Verteidigung, rief nach sorgfältiger Prüfung aller eingereichten Beiträge schließlich das Rheinmetall-Team zum Sieger des diesjährigen Wettbewerbs aus.

Mit der Auszeichnung verbindet sich ein Preisgeld von 15.000 EUR – und vor allem die Möglichkeit, weitergehende Gespräche mit den Experten der Bundeswehr zu führen, für die die Abwehr von Angriffen im Cyber- und Informationsraum ganz oben auf der Agenda steht. Dieser Aufgabe widmet sich bei der Bundeswehr seit 2017 der militärische Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum (CIR). Digitale Souveränität, also „Sicherheit made in Germany“, ist dabei aus Sicht der Bundesregierung ein bedeutender Faktor.
Matthias Lindenberg, Leiter des Geschäftsbereichs Cyber Solutions bei Rheinmetall: „Die Auszeichnung ist für unser Team ein toller Erfolg und spornt uns zu weiteren Höchstleistungen an. Wir freuen uns, dass unser innovativer Ansatz der ‚Moving Target Defence‘ prämiert wurde und das Interesse der Bundeswehr-Experten gefunden hat. Wir sind überzeugt davon, dass wir der Bundeswehr und insbesondere dem Kommando Cyber- und Informationsraum bei Cyber Defence ein leistungsfähiger und verlässlicher Partner sein können. Aber auch für den zivilen Sektor bieten wir hochinteressante Lösungen zum Schutz hochkomplexer Netzwerke.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.rheinmetall-defence.com