Dortmund, 21. September 2020 – Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) in Nordrhein-Westfalen, und Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, CIO des Landes NRW, diskutierten vor einigen Tagen mit der Geschäftsleitung des Dortmunder IT-Beratungsunternehmens Materna Information & Communications SE über den Stand der E-Akten-Einführung in Nordrhein-Westfalen und tauschten sich über die Digitalisierung in NRW aus. Alle Beteiligten zogen einen positiven Zwischenstand zu dem laufenden E-Akte-Digitalisierungsprojekt in NRW. „NRW gehört zu den Vorreitern bei der Einführung der E-Akte. Spätestens Ende 2024 werden dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in NRW mit der E-Akte als führendem System arbeiten“, sagt Martin Wibbe, Vorstandsvorsitzender der Materna-Gruppe.

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Michael Hagedorn, Geschäftsbereichsleiter Public Sector bei Materna, Martin Wibbe, CEO und Vorstandsvorsitzender bei Materna, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, CIO des Landes NRW und Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) in NRW, vor dem Materna-Hauptsitz in Dortmund. (Foto ©Materna)

In Zusammenarbeit mit IT.NRW, dem zentralen IT-Dienstleister für die Landesverwaltung NRW, stattet Materna in einem NRW-weiten Projekt mit ihren Partnern Ceyoniq, DXC und Infora insgesamt 60.000 Arbeitsplätze in 225 Behörden in NRW mit der elektronischen Verwaltungsakte aus. Materna war beauftragt worden, ein E-Akten-System für alle Landesbehörden in NRW bereitzustellen und die Einführung zu begleiten. Christoph Dammermann und Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke zeigten sich anlässlich des Besuchs bei Materna am 10. September 2020 sehr zufrieden mit dem Verlauf des E-Akten-Projekts in NRW.

Der großflächige Rollout in den NRW-Landesbehörden startete Anfang dieses Jahres. Dabei werden auch vorhandene Altsysteme auf die neue Lösung migriert. Etwa 200 Behörden werden komplett neu ausgestattet und setzen somit erstmals eine elektronische Akte ein. Das E-Government-Gesetz NRW (EGovG) sieht vor, dass alle Behörden in NRW bis spätestens zum Jahr 2024 mit der E-Akte als führendem System arbeiten werden. „Die Einführung der elektronischen Akte ist eines der umfassendsten Modernisierungsprojekte der Verwaltung in NRW und schafft die Basis für eine weitergehende Digitalisierung von Dienstleistungen“, betonte Staatssekretär Dammermann.

Darüber hinaus wurde bei dem Termin bei Materna die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) in NRW diskutiert. „Wir haben die Herausforderungen einer zeitgerechten und gesetzeskonformen Umsetzung diskutiert. Der Einsatz von Basiskomponenten und standardisierten Digitalisierungsprozessen kann die Umsetzung beschleunigen“, sagt Michael Hagedorn, Geschäftsbereichsleiter Public Sector bei Materna. Materna begleitet verschiedene Behörden bei der Umsetzung des OZG und führt z. B. digitale Formularlösungen ein.

Alle Beteiligten waren sich einig in der Einschätzung der Prioritäten beim OZG: „Wir müssen sehr zeitnah vorzeigbare Ergebnisse unserer bisherigen Digitalisierungs-Basisarbeit vorweisen können. Und zwar solche, die den Kunden der Verwaltung, den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, einen Mehrwert bieten“, so der CIO Andreas Meyer-Falcke, der damit auch die Bedeutung der Kommunen unterstrich.

Mehr Informationen unter www.materna.de