Ulm, 28. Juli 2020 – Im Rahmen des Drohnenabwehrprogramms "qualifizierte Fliegerabwehr" des deutschen Heeres liefert der Sensorspezialist HENSOLDT die neueste Version seines Radars "Spexer 2000 3D" an den Systemintegrator Kongsberg Defence & Aerospace. Spexer wird Teil des C-UAS-Systems (Counter-Unmanned Aerial System) sein, das auf der fernbedienbaren Waffenstation "Protector" von Kongsberg basiert, die beide auf einem gepanzerten Fahrzeug GTK "Boxer" montiert sind. Zunächst stehen 10 Systeme unter Vertrag. Die Radarauslieferungen werden Ende dieses Jahres beginnen, um die Anforderungen der NATO VJTF (= Very High Readiness Joint Task Force) 2023 zu erfüllen.

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HENSOLDTs Spexer 2000 3D-Radar bewies hervorragende Detektionsleistung von Kleinstzielen.    
Foto: HENSOLDT

Der Auftrag wurde nach einem Probeschießen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder vergeben. Die dritte Generation des HENSOLDT-Radars "Spexer 2000 3D" bewies eine hervorragende Klassifikationsleistung von Kleinstzielen in sehr anspruchsvollen Szenarien. Aufgrund des geringen Radarquerschnitts, der hohen Wendigkeit und der hohen optischen Aufklärungsleistung dieser Kleinstdrohnen stellen sie eine besondere Bedrohung für die mobilen Landstreitkräfte dar.

Die neue Spexer-Radargeneration schließt zusätzlich die Lücke der Aufklärungsfähigkeit von Kleinstzielen im Nächstbereich innerhalb der bodengebundenen Luftverteidigung. Parallel zu Drohnen ist auch der klassische Luft- und Bodenzielkatalog – wie z.B. Helikopter, Kampfflugzeuge, gepanzerte Fahrzeuge etc. – detektier- und klassifizierbar. Diese Möglichkeiten setzen neue Maßstäbe im Bereich des radarbasierten Selbstschutzes.

Von den Vorgängergenerationen des Spexer-Radars wurden bereits über 150 Systeme an Kunden ausgeliefert und sind weltweit operationell im Einsatz.

Weitere Informationen unter www.hensoldt.net