Ulm, 15. Juli 2019 – Die Modernisierung der Flugsicherung auf den deutschen Militärflugplätzen mit HENSOLDT‘s Flugplatzüberwachungsradar ASR-S (Aerodrome Surveillance Radar, Serie) schreitet voran. Mit der Übergabe eines weiteren ASR-Systems an das BAAINBw und das Ausbildungs- und Übungszentrum Luftbeweglichkeit in Wietzenbruch/Celle wurde jetzt das 17. von insgesamt 20 Radaren ausgeliefert und vom Kunden abgenommen. Nach dem erfolgreichen Abschlusstest (Final Acceptance Test) übergab Programmleiter Thomas Oswald das Radar an den Kommandeur des Ausbildungs- und Übungszentrums, Oberst Jörn Rohmann.

ASR Laupheim red

ASR-S (Aerodrome Surveillance Radar, Serie) am Laupheim. © Hensoldt / Caplio R7 User

Die ASR-Systeme des Sensor-Spezialisten HENSOLDT ersetzen Im Rahmen eines 250-Millionen-Euro-Auftrags des BAAINBw ältere Radare, die bis jetzt für die militärische Flugverkehrskontrolle genutzt wurden. Neben der Anflugkontrolle werden die neuen Radare auch für die Luftraumüberwachung im Radius von über 100 Kilometern (60 NM) eingesetzt, um die militärischen Flugbewegungen mit dem zivilen Flugverkehr abzustimmen.

Das Ausbildungs- und Übungszentrum Luftbeweglichkeit ist dem Ausbildungskommando des Heeres in Leipzig unterstellt. Es ist ist eine teilstreitkraftübergreifende Einrichtung zum Erproben und Üben verschiedener Verfahren und Abläufe in der Zusammenarbeit von Bodenkräften und Luftfahrzeugen.

HENSOLDT liefert Flugverkehrskontroll- und Identifizierungssysteme für militärische und zivile Zwecke weltweit. So hat das Unternehmen unter anderem ein komplettes Anflugleitsystem für die Schweizer Luftwaffe sowie andere Versionen des ASR für die Deutsche Flugsicherung (DFS), Australien, UK und Kanada unter Vertrag.

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