Auf der Basis der IdZ-Erfahrungen wurde das System des Warrior21 entwickelt.

Auf der Basis der IdZ-Erfahrungen wurde
das System des Warrior21 entwickelt.


Bundeswehr setzt erneut auf Infanterist der Zukunft von EADS Defence & Security


Im April 2010 schloss das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) mit
EADS Defence & Security einen Vertrag über die Beschaffung von weiteren 220
Ausstattungen Infanterist der Zukunft – Basissystem (IdZ-BS) im Rahmen einer
einsatzbedingten Sofortbeschaffung für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan
(ISAF). Damit können sich weitere 220 Soldaten der Bundeswehr auf das bewährte
Soldatensystem zur Einsatzvorbereitung und Einsatzdurchführung abstützen.

Enger Schulterschluss für
schnelle Realisierung des
Fähigkeitszuwachses


Bereits 2004 war die Einführung des
IdZ-BS in die Truppe die schnelle Antwort
auf die in den Einsätzen der Bundeswehr
gewachsenen Bedürfnisse der
Infanterie. Dabei war die Bundeswehr
die erste Armee weltweit, die einen
umfassenden Fähigkeitszuwachs der
Infanteriekräfte schnell realisieren und
in den Einsatz bringen konnte.
Dies war nur durch einen engen
Schulterschluss zwischen Nutzern, Beschaffern
und dem Systemhaus Soldat
unter Konsortialführerschaft von EADS
Defence & Security möglich.
Seit der Einführung des Systems bei
Heer, Marine und Luftwaffe hat sich
der IdZ-BS in den Auslandseinsätzen
der Bundeswehr bewährt und bietet
den Soldaten – bei der aktuellen Bedrohungslage
in Afghanistan – tagtäglich
nicht nur Schutz, sondern auch
einen wesentlichen Fähigkeitsgewinn
im Bereich Führungsfähigkeit, Navigation
und nicht zuletzt Bewaffnung.
Ein System IdZ-BS für die Ausstattung
einer Infanteriegruppe von zehn Soldaten
besteht dabei aus einer für alle
Soldaten gleichen Grundausstattung
(unter anderem modulare Schutzweste
Schutzklasse I bis IV, C4I Ausstattung
inklusive NaviPad für Lageüberblick
und Versendung von Nachrichten,
Zieldaten und Bildern, Nachtsichtgerät,
Gruppenfunk) und speziellen
Ausrüstungsgegenständen (u.a. Laserentfernungsmesser,
Kamera, Wärmebildzielgerät).

IdZ-BS besteht aus
folgenden Komponenten:
- Einteiliger Kampfanzug mit integriertem
ABC-Schutz,
- ABC-Schutzmaske mit integriertem
Trinksystem und Sprechmembran,
- Bekleidung und persönliche Ausrüstung
aus bereits eingeführter
Ausrüstung,
- Funkgeräte SEM 52 und SEM 70 für
übergeordnete ührungsebenen,
- Modulares Tragesystem, bestehend
aus einer Trageweste und gesonderten
Taschen für Ausstattung sowie
dem „Elektronischem Rücken“, das
heißt Gruppenfunkgerät und
Stromversorgung,
- Trinkbehälter mit Trinkschlauch,
- Modulare Schutzweste mit Rückenund
Vorderteil sowie zwei Schulterpolstern
und Kragen, Schutz der
Schutzklasse 1 sowie durch Nachrüsten
mit Keramikplatten im Brustund
Rückenbereich Erhöhung auf
Schutzklasse 4,
- Splitterschutzbrille ESP 21 mit
Staub, UV- und Laserschutz,
- Führungsmittel: UHF-Funkgerät für
internen Gruppenfunk und Datenaustausch
sowie integriertem GPS
für sichere Navigation und Orientierung,
externes Bediengerät für
Gruppenfunkgerät, zwei Akkus mit
mehr als zehn Stunden Betriebsdauer,
Schnittstellenrechner Compaq
IPAQ (Personal Digital Assistant –
PDA), digitaler Magnetkompass,
Reichweite von 700m in bebautem
und mehr als 1.300m in offenem Gelände,
Anbindung an Führungsmittelausstattung
taktisch (FAUST)
zur Kommunikation mit übergeordneten
Führungsebenen,
- Messfernglas Leica VECTOR IV mit
Laserentfernungsmesser und digitaler
Magnetkompass, -Bluetooth-
Schnittstelle zum Schnittstellenrechner
für Übermittlung von Zieldaten
und Übertragung in Karten,
- voll nachtsicht- und nachtkampffähig,
- BiV-Brille LUCIE mit Restlichtverstärker
zur Adaption am Helm oder
als Gesichtsmaske und Reichweite
von 15cm bis zu 250m Entfernung,
- pro IdZ-Infanteriegruppe zwei
Restlichtverstärkerfernrohre (BIG 35)
für 800m Entfernung, Nachtsichtaufsatz
NSA 80 als Zielhilfsmittel
für G 36, vorgesehen,
- zwei Wärmebildzielgeräte pro
Infanteriegruppe adaptiert an
Waffen oder auf Stativ,
- Laserlichtmodul (LLM) als Zielhilfsmittel
mit Funktionen: „Sichtbarer
Zielmarkierer“, „Taschenlampe
SUREFIRE“, „unsichtbarer Zielmarkierer“
sowie „IR-Aufheller“,
LLM ermöglicht den sicheren
„Schuss aus der Hüfte“,
- Bewaffnung bleibt das G 36
mit zusätzlichen Befestigungsmöglichkeiten
für optronische
Komponenten,
- weitere Waffen in der IdZ-Infanteriegruppe:
Nahbereichsverteidigungswaffe
MP 7 (Heckler & Koch),
drei Abschussgeräte 40mm (als
Ersatz für die Granatpistole) zu
Verschuss von Sprengbrand-,
Sprengbrand-HL-, Nebel- und
Leuchtmunitionen sowie nichtletale
Wirkmittel, Abfeuereinrichtung
DYNARANGE für
Panzerfaust 3,
- weitere wesentlicher Bestandteile
sind Ladegeräte zur Energieversorgung
und die Rüstsätze für
Transportfahrzeuge und Verbringungsmittel.

Text: Jürgen K.G. Rosenthal

Der Soldat bleibt trotz IdZ-Ausrüstung einschließlich der Schutzweste voll beweglich.
Der Soldat bleibt trotz IdZ-Ausrüstung
einschließlich der Schutzweste voll
beweglich.

Basierend auf Warrior21: Integriertes Modulares Einsatzsystem „Schweizer Soldat“ (IMESS).
Basierend auf Warrior21: Integriertes
Modulares Einsatzsystem „Schweizer
Soldat“ (IMESS).

Technologische Weiterentwicklung
für weiteren Fähigkeitszuwachs

Auf der Basis der IdZ-Erfahrungen aus
den laufenden Einsätzen, den weiterhin
gestiegenen Anforderungen und Bedrohungslagen
sowie den neu verfügbaren
Technologien wurde von EADS
Defence & Security das Konzept des
WARRIOR21 entwickelt. Wesentliches
Prinzip und Merkmal des WARRIOR21
ist seine offene Architektur. Auf der
Grundlage eines Daten- und Energiebussystems
und standardisierten Schnittstellen
kann der WARRIOR21 schnell auf
unterschiedliche Kundenanforderungen
hin konfiguriert und zu einem Produkt
finalisiert werden. Dabei können einzelne
Komponenten schnell ausgetauscht und
in das Produkt integriert werden. Dies erleichtert
die bei Beschaffungsprojekten
immer wieder geforderte Einbindung
lokaler Industrien und Zulieferer und
gewährleistet darüber hinaus die
Aufwuchsfähigkeit des WARRIOR21-
Produktes. So ist der WARRIOR21,
ein modular skalierbares System und in
der Lage, sowohl durch Veränderungen
auf Komponenten- oder Subsystemebene
mit den steigenden Anforderungen an den Soldaten als auch den zukünftig
verfügbaren Technologien mitzuwachsen.
Angesichts zunehmend asymmetrischer
Bedrohungslagen und den Herausforderungen
von Einsätzen im Rahmen
NetOpFü wird die Steigerung der
Wirksamkeit, der Durchsetzungsfähigkeit,
des Schutzes sowie des schnellen
und sicheren Informationsaustausches
über leistungsfähigere Informationsund
Kommunikationssysteme für die
eingesetzten infanteristischen Kräfte
immer wichtiger. Modernste Infanteriesysteme,
wie der auf dem IdZ BS
aufsetzende WARRIOR21 geben den
eingesetzten Kräften ein Maximum an
Wirksamkeit, Schutz, Kommunikation
und Lageinformation, damit sie ihre
anspruchsvollen taktisch-operativen
Aufträge gut gerüstet und geschützt
wahrnehmen können.

System Infanterist der Zukunft.
System Infanterist der Zukunft.

Gut gerüstet für die Zukunft

Mit der anstehenden Auslieferung
der weiteren Systeme IdZ-BS steigt
die Gesamtzahl der IdZ-BS auf rund
2.500 Mann-Ausstattungen an. Den
Soldaten der Bundeswehr steht somit
wesentlich mehr bewährtes Material
für eine adäquate Einsatzvorbereitung
und folgend erfolgreiche
Einsatzdurchführung zur
Verfügung. Dies untermauert
einmal wieder die
Akzeptanz beim Nutzer:
Bewährte Ausrüstung für
die Sicherheit der Soldaten
im Einsatz.

Text und Fotos:
EADS Defence & Security

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