Berlin, 31. Januar 2019 - Der Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) fordert ein verstärktes Engagement Deutschlands und Europas in der Raumfahrt, auch in Hinblick der jüngsten Initiativen und Erfolge der USA und Chinas.

Bedeutende Vertreter der deutschen Raumfahrtindustrie riefen die Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA heute in Berlin dazu auf, sich bei der ESA-Ministerratskonferenz im November klar zur führenden Rolle des Raumfahrtstandorts Europa zu bekennen. Deutschland als wichtigstem Industriestandort kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Anlässlich der BDLI-Gesprächsreihe „AeroSpace Insights“ weist Marco Fuchs, BDLI-Vize-Präsident Raumfahrt und Vorsitzender des BDLI-Forums Raumfahrt, auf die wachsende Bedeutung der Raumfahrt hin: „Erst die Raumfahrttechnologie, insbesondere die Satelliteninfrastruktur, hat die Entwicklung zu den heutigen modernen digitalen Industriegesellschaften ermöglicht. Dass die Raumfahrt einen unmittelbaren Nutzen für die Gesellschaften stiftet, ist heute unumstritten. Um auch im 21. Jahrhundert Sicherheit, Wohlstand und Wachstum zu gewährleisten, müssen wir in diesem Jahr die Weichen für die kommenden Jahrzehnte stellen. Wir brauchen jetzt mehr Schub, damit Deutschland in der Raumfahrt spitze bleibt.“

Diese Frage ist auch angesichts der hohen Investitionen der USA und Chinas von starker Aktualität. Fuchs führt weiter aus: „Europa und Deutschland gehören heute zur Weltspitze. Diese Stellung gilt es zu erhalten und auszubauen. Deutschland und Europa dürfen nicht bei Investitionen zurückfallen! Deshalb setzen wir uns für eine schrittweise Erhöhung des Nationalen Programms für Weltraum und Innovation ein, um die Basis für wegweisende Technologienentwicklungen zu verbreitern.“

Andreas Hammer, Mitglied im BDLI-Präsidium, hebt hervor: „Raumfahrt ist Schlüsseltechnologie unserer modernen Wissensgesellschaft und damit vom nationalen Interesse. Deutschland ist eine führende Raumfahrtnation, aber um in der Weltspitze zu bleiben, sollte man drei Ziele verfolgen: Budgets stärken, Rahmenbedingungen schaffen und die Menschen für die Raumfahrt begeistern.“ Nur so werden Schlüsselfähigkeiten in Deutschland gefördert und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt.

Auf der ESA-Ministerratskonferenz im November müssen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der europäischen Raumfahrt gestellt werden. Deutschland sollte seinen Beitrag zum ESA-Budget auf 1 Milliarde Euro pro Jahr anheben und insgesamt auf eine Erhöhung des ESA-Haushalts hinwirken, damit in den kommenden Jahren zentrale Projekte der europäischen Raumfahrt erfolgreich fortgesetzt und wesentlich neue initiiert werden können. Alle ESA-Mitgliedstaaten sollten sich klar zu europäischen Produkten bekennen.

Im Rahmen der heutigen „AeroSpace Insights“-Veranstaltung hat der BDLI die Informationskampagne „Die Raumfahrt-Allumfassend“ gestartet. Sie zielt darauf ab, die Öffentlichkeit über die große Bedeutung der Raumfahrt für unser tägliches Leben zu informieren.

© www.die-raumfahrt.de

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