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Hardthöhenkurier 2/2015 Leseprobe

News Kurznachrichten Diehl und Orbital ATK kooperieren bei AARGM in Deutschland integriert und dafür qualifiziert. Hieraus ergeben sich günstige Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb in Deutsch- land. Neben Italien wird der seit 2012 produzierte Flugkörper gegenwärtig auch von der US-Marine sowie der australischen Luftwaffe beschafft. Sollte der Flugkörper AAGRM von der Bun- deswehr beschafft werden, so sieht die Vereinbarung zwischen Diehl und Orbital ATK die Übertragung wesentlicher Arbeitsanteile leistungen im Einsatz vor. Diehl war bereits an der Herstellung des Lenkflugkörpers HARM beteiligt, der gegenwärtig zum Be- stand der Deutschen Luftwaffe gehört. Außerdem hat Diehl an Studien und Entwicklungsprogrammen zur Verbesserung des Lenkteils mitgewirkt. Durch die Zusammenarbeit mit Orbital ATK unterstützt Diehl die Beschaffung moderner, am Markt verfügbarer Ausrüstung für die Bundeswehr. www.diehl.com/JRO Diehl Defence hat mit dem US-Unternehmen Orbital ATK eine exklusive Kooperationsvereinbarung über die Vermarktung und Produktion des modernen Antiradar-Lenkflugkörpers AARGM (Advanced Anti-Radar Guided Missile) in Deutschland geschlossen. AARGM ist der derzeit modernste Antiradar-Flugkörper. Er basiert auf taktisch signifikanten Verbesserungen des Hochgeschwindigkeits-Radarbekämpfungsflugkörpers HARM (High Speed Anti-Radiation Missile). AARGM stattet herkömmliche HARM-Flugkörper mit einer neuen Lenkeinheit inklusive GPS sowie verbesserter Zielsuchantenne und digitalem Signalprozessor aus. Ferner ist der AARGM mit einem Millimeter-Sucher für den Endanflug ausgestattet, der erheblich verbesserte Lenklösungen in Umgebungen ohne GPS-Empfang bietet. AARGM – mit der internationalen Bezeichnung AGM-88E – wird gegenwärtig in das italienische TORNADO-Waffensystem MTU Aero Engines weiht Erweiterungsbau am Standort in Polen ein Aktivitäten vor Ort und sichern den Hochlauf der Getriebefan- Triebwerke ab.“ Für die zukunftsweisenden Getriebefan- Triebwerke, die PW1000G-Familie, die unter anderem auch den Airbus A320neo antreibt, wird die MTU in Polen Triebwerkskomponenten durchgeführt, die im Zusammenhang mit der Erhöhung des MTU-Anteils am A320-Antrieb V2500 anfallen. Zusätzlich wird die Niederdruckturbinen-Montage ausgebaut und in Rzeszów gebündelt. Die Produktion startet in diesen Tagen und wird bis 2017 ihre volle Kapazität erreichen. Gestärkt werden auch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Polen. In den Anfängen waren die F&E-Ingenieure in Rzeszów ein reines Service-Team für die Kollegen in München, heute führt das Team eigene Entwicklungsprojekte selbständig aus. Die Investition in den Standort zeige, so Geschäftsführer Krzysztof Zuzak, welchen Stellenwert die polnische Tochterfirma fünf Jahren wurde die MTU Aero Engines Polska am Flug- hafen von Rzeszów mit 200 Mitarbeitern gegründet; bis München/Rzeszów, 27. Februar 2015 – Die MTU Aero Engines Polska wächst: Das Tochterunternehmen von Deutschlands führendem Triebwerkshersteller, MTU Aero Engines, weihte heute seinen 10.000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau ein. Die bebaute Fläche am Standort im südpolnischen Rzeszów vergrößert sich damit um 50 Prozent, das Investitionsvolumen liegt bei rund 40 Millionen Euro. Die Erweiterung ist, wie auch die neue Blisk-Fertigungshalle in München und die neuen Logistikzentren in Hannover und München, Teil der Investitions und Wachstumsstrategie der MTU. Damit werden die Voraussetzungen für den Produktions- und Volumenanstieg bei den neuen Triebwerksprogrammen geschaffen. Bei der Eröffnung des Baus waren neben mehr als 500 Mitarbeitern des Standortes im polnischen „Aviation Valley“ auch rund 100 Gäste aus Politik, Industrie und Wissenschaft vertreten. „Der Neubau in Rzeszów ist eine weitere wichtige Investition in die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Dr. Rainer Martens, Technik-Vorstand der MTU. „Unser polnischer Standort leistet schon heute einen wichtigen Beitrag in unserem Fertigungsverbund. Mit dem Erweiterungsbau stärken wir unsere Krzysztof Zuzak, Dr. Rainer Martens und ein Mitarbeiter von MTU Aero Engines Polska an Deutschland hinsichtlich Fertigung und Service- produzieren und Vorarbeiten durchführen. Ferner werden in den neuen Gebäuden Arbeiten innerhalb des Unternehmens einnehme: „Vor mehr als heute ist der Personalstamm des Standortes auf 500 angewachsen. Es ist eine Erfolgsgeschichte, auf die wir stolz sein können“, sagt Zuzak. Ein- hergehend mit dem Neubau soll die Zahl der Beschäftigen in Polen weiter steigen. Bis 2020 werden in Rzeszów 250 neue Arbeitsplätze entstehen. Zu den Aufgabenschwerpunkten der Tochtergesellschaft der MTU im polnischen Aviation Valley gehören neben Entwicklungs- und Fertigungs- aktivitäten auch die Produktion von Komponenten, die Modulmontage und die Teilereparatur. Ferner entwickelt und fertigt die MTU Aero Engines Polska die Niederdruckturbinen-Komponenten und Schaufeln für die Triebwerke GP7000, V2500, PW300 und PW500 sowie für LM6000-Industriegasturbinen. Darüber hinaus montiert sie die Niederdruckturbinen der Triebwerke V2500, PW300 und PW500. Ein weiteres Arbeitsfeld liegt in der Reparatur von Triebwerksteilen, etwa Rohrleitungen und diversen anderen Anbauteilen. Der Standort deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis hin zur Fertigung und Reparatur ab. www.mtu.de 106 HHK 2/2015


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