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Hardthöhenkurier 2/2015 Leseprobe

Verband der Soldaten der Bundeswehr – Miteinander – Füreinander News Miteinander – Füreinander Der Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V. (VSB) – eine junge Interessenvertretung Oberstleutnant Markus Herholt und Hauptmann Markus Wahl Im Gespräch mit der Leitung BAPersBw: Oberstabsfeldwebel Rudkowski, VSB-Bundesvorsitzender (2. von rechts) und Stabshauptmann Zeiler, Stellv. VSB-Bundesvorsitzender (3. von links). Foto: BAPersBw Streitkräften zu sein, die sich ausschließlich für die Statusgruppe der Soldaten einsetzt. Der VSB sieht sich auch verpflichtet, sein Mitsprache- und Mitwirkungsrecht bei den von Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen initiierten Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Bundeswehr als derzeitiger oder zukünftiger Arbeitgeber wahrzunehmen. Nach den Personalratswahlen im Jahr 2012 konnte der Verband quasi „aus dem Stand“ heraus Mandate in vielen Gremien quer durch die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche gewinnen. So stellt der VSB zum Beispiel bei den örtlichen Personalräten im Marinekommando Rostock und im Marineunterstützungskommando Wilhelmshaven den Vorsitzenden. Der Verband der Soldaten der Bundeswehr wurde am 26. November 2013 als Vollmitglied in das „Netzwerk der Hilfe“ durch das Bundesministerium der Verteidigung aufgenommen. Im Netzwerk der Hilfe engagieren sich Organisationen, um Soldatinnen und Soldaten, deren Angehörigen und Familien sowie Hinterbliebenen bei Schwierigkeiten zu unterstützen. Neben dem sozialen Engagement will der Verband der Soldaten der Bundeswehr seine Rolle als konstruktiv-kritischer Partner gegenüber dem Dienstherrn manifestieren und bietet vor allem den bisher nicht verbandspolitisch organisierten Soldatinnen und Soldaten eine neue Möglichkeit zur organisierten Mitwirkung. Damit ist der Verband auf dem guten Weg, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und den damit verbundenen politischen Einfluss zu vergrößern. Dies ist zugleich eine Chance für alle, die sich aktiv in Personalrats- und/oder Verbandsarbeit einbringen möchten. Im Mai 2016 stehen die nächsten Personalratswahlen an. Weitere Informationen zum Verband im Internet unter www.vsb-bund.de oder bei Facebook unter Verband der Soldaten der Bundeswehr. Seit Anfang 2012 haben Soldatinnen und Soldaten eine echte Alternative zu bisherigen Interessen- vertretungen. Der Verband der Soldaten der Bundeswehr e. V. (VSB) greift Themen auf, die ihre Kameradinnen und Kameraden bewegen und treibt sie voran. Miteinander – Füreinander. Der Ruf nach einer Alternative zu den bereits vorhandenen Interessenvertretungen für Soldatinnen und Soldaten erscholl innerhalb der Truppe schon seit vielen Jahren. Aus den Akteuren der in verschiedenen Personalvertretungen der Streitkräfte tätigen „Vereinigten freien Liste“ bildete sich im Laufe des Jahres 2011 der VSB. Um den Grad der Handlungsfähigkeit zu erhöhen, war eines der ersten Ziele des konsti- tuierten Vorstandes die Eintragung des „Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V.“ in das Vereinsregister (Februar 2012). Die Struktur des VSB ist auf Kontinuität ausgelegt, mit dem Ziel, bundeswehrweit die Interessen der Soldatinnen und Soldaten zu erkennen und aufzunehmen, um in ihrem Sinne ein Ansprechpartner für Gesellschaft und Politik zu sein. Dabei kooperiert der Verband eng mit anderen verbandspolitischen und gewerkschaftlichen Vertretungen des öffentlichen Dienstes. Einer der Kernpunkte der Agenda des Verbandes ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Dienst für alle Angehörigen der Bundeswehr, sowie die stetige Verbesserung von Maßnahmen im Bereich der Betreuung und Fürsorge. Ebenso soll die Durchlässigkeit der einzelnen Laufbahnen verbessert und die Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten erreicht werden. Darüber hinaus engagiert sich der VSB auch in allen Fragen der Besoldung, der zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung und der Einbindung von Veteranen. Den Verband kennzeichnet unter anderem das Allein- stellungsmerkmal, die einzige Interessenvertretung in den Hauptfeldwebel F Altinorak, Stellv. VSB-Bundesvorsitzende, (links): „Soldatinnen erhalten in unserem Verband nicht immer Geschenke, aber ständig ein offenes Ohr für alle Ihre Anliegen!“ Foto: VSB HHK 2/2015 103


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