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Hardthöhenkurier 2/2015 Leseprobe

Wehrverwaltung „Die Mobilisierung von Potenzialen durch Bildung und Qualifizierung ist ein Schlüsselthema für die Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr.“ Konzentration auf komplexe Rüstungsvorhaben und eine Ausbildung mit integriertem Ingenieurstudium: Der gehobene technische Verwaltungsdienst in der Fachrichtung Wehrtechnik Guido Andreas Mauel , Presse- und Informationszentrum Personal 96 Der gehobene technische Verwaltungsdienst Wehrtechnik Ingenieurin oder Ingenieur bei der Bundeswehr: Sie begleiten von der ersten konzeptionellen Vorstellung und technischen Idee bis zur abschließenden Realisierung die komplexen Rüstungsprojekte der Bundeswehr. Das ist auch die künftige Aufgabe von Careen Weber-Sieb und Andreas Schumann. Die jungen Beamten ver- einen im Vorbereitungsdienst für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst schon während ihres Studiums Theorie und Praxis und stehen exemplarisch für die wichtigste Ressource der Bundeswehr: Die Menschen. „Die Mobilisierung von Potenzialen durch Bildung und Qualifizierung ist ein Schlüsselthema für die Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr, denn das Personal ist unsere wichtigste Ressource“, so Georg Stuke, Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr. Für die beiden Beamten war der Schritt in die Bundeswehr genau der Richtige. Denn die Bundeswehr bietet auch im zivilen Bereich interessante Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten für motivierte und qualifizierte Menschen. Als zivile Mitarbeiter sind diese in den verschiedensten Berufen und Auf- gabenbereichen – von der Informationstechnik bis hin zur Luft- und Raumfahrttechnik – im gesamten Bundesgebiet eingesetzt. Sie unterstützen als Dienstleister beispielsweise bei komplexen Rüstungsprojekten, damit den Soldaten modernes und hochwertiges Material für ihren militärischen Auftrag zur Verfügung steht. Besonders im gehobenen technischen Verwaltungsdienst, so die offizielle Bezeichnung, hat die Bundeswehr einen hohen Bedarf an qualifi- zierten Ingenieuren. Ob bereits mit einem technischen Studium in der Tasche oder wie Carren Weber-Sieb und Andreas Schumann im Rahmen einer Ausbildung mit Hochschulstudium: die Bundeswehr bietet viele Chancen des Einstiegs. „Das ist Diversity in Reinkultur“ so Christoph Reifferscheid, Präsident des Bildungszentrums der Bundeswehr bei der feierlichen Zeugnis- verleihung für Weber-Sieb, Schumann und 40 weitere Absolventen und Aufsteiger des gehobenen technischen Verwaltungsdienstes. Von der Bewerbung bis zum Hochschulabschluss als Bachelor of Engineering Eingestellt in den gehobenen technischen Verwaltungsdienst kann jeder werden, der Deutscher im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz ist. Das Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, Mobilität und die persönliche und fachliche Eignung für die Aufgaben sollten selbstverständlich für eine zivile Karriere in der Bundeswehr sein. HHK 2/2015 Die frischen Absolventen: Andreas Schumann und Careen Weber-Sieb. Foto: PIZ Personal / Stefan Ink


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