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Hardthöhenkurier 2/2015 Leseprobe

Streitkräftebasis Sportschule der Bundeswehr – zentrale Ausbildungsstätte für Soldaten Zum Sport in der Bundeswehr – eine aktuelle Betrachtung Die Sportschule der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungsstätte für die Ausbildung von Soldaten/Soldatinnen Jürgen K.G. Rosenthal Die Sportschule der Bundeswehr befindet sich seit 1978 im westfälischen Warendorf und verfügt auf einer Fläche von 40 Hektar unter anderem über ein Fußball- und Leichtathletikstadion mit Flutlichtanlage für 8.000 Zuschauer, zwei Schwimmhallen, eine Leichtathletikhalle sowie zahlreiche Sporthallen, Sportplätze und Spielfelder. In der Liegenschaft der Sportschule befinden sich die Sportfördergruppe Bw Waren- dorf, das Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr und der Olympiastützpunkt Westfalen. Zur Sportschule gehört auch noch eine weitere Sportfördergruppe in Sonthofen. Die Sportschule der Bundeswehr ist eine Dienststelle des Kommandos Streitkräftebasis. Sie ist dem Amtschef des Streitkräfteteams truppendienstlich unter- stellt. Die fachliche Zuständigkeit für Lehrinhalte liegt beim Kommando Streitkräfte- basis, Abteilung Ausb SK. Der Kernauftrag der Sportschule ist die Ausbildung junger Unteroffiziere und Offiziere zu Sportausbildern. Kommandeur der Sportschule der Bundeswehr (SportSBw) ist seit November 2011 Oberst Bernd Grygiel. 60 Eingang zur Liegenschaft der Sportschule der Bundeswehr. führung der lehrgangsgebundenen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Sportausbildern und Sportverant- wortlichen in den Bereichen Sport und körperliche Leistungsfähigkeit im unterstellten Bereich, – arbeitet im Auftrag vorgesetzter Dienst- stellen interdisziplinär mit den Streit- kräften anderer Nationen, mit Uni- versitäten und Hochschulen sowie vergleichbaren Einrichtungen und Organisationen innerhalb und außer- halb der Bundeswehr in allen Fragen des Sports und der körperlichen Leistungsfähigkeit zusammen, – arbeitet eng mit dem Zentrum für Sport- medizin der Bundeswehr zusammen, – unterstützt den Olympiastützpunkt WESTFALEN, – führt truppendienstlich die Sportförder- gruppen Bw Warendorf und Sonthofen und leitet hinsichtlich der Materialaus- stattung die Erst-/Ersatzbeschaffung für alle Sportfördergruppen Bw im Auftrag des fachlich zuständigen Federführers ein und setzt diese um, – stellt im Auftrag Kommando Streit- kräftebasis unter Federführung des Einsatzführungskommandos der Bun- deswehr auf Anfrage die sportfach- liche Unterstützung und Beratung von Einsatzkontingenten sicher und unter- stützt aus Deutschland heraus die Er- arbeitung von Konzepten zum Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit in wechselnden Einsatzszenarien sowie die Erarbeitung von Grundlagen zur materiellen Ausstattung für Sport und körperliche Leistungsfähigkeit für Auslandskontingente. Aufgabenbereiche Die Sportschule der Bundeswehr ist die zentrale Ausbildungseinrichtung für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Sport- ausbildern für die Streitkräfte. In der Der organisatorische Aufbau der Sportschule der Bundeswehr entspricht den grundsätzlichen Vorgaben der Streitkräftebasis für Zentren. Sie gliedert sich ab dem 1. Juli 2015 wie folgt: Auftrag Die Sportschule der Bundeswehr: – ist die zentrale Ausbildungsstätte für die Ausbildung von Soldaten/Solda- tinnen zu Ausbildern/Ausbilderinnen und Verantwortlichen für Sport und Körperliche Leistungsfähigkeit in der Bundeswehr, – betreibt die Forschung und Weiter- entwicklung in den einsatzrelevanten Bereichen Sport und körperliche Leistungsfähigkeit, – ist verantwortlich für Weiterbildung so- wie die zentrale fachliche Führung aller Sportlehrer Bw Truppe unter Federfüh- rung des Kommandos Streitkräftebasis, – ist verantwortlich für die Umsetzung der Ausbildungsgrundlagen zur Durch- Struktur Sportschule der Bundeswehr ab 1. Juli 2015. HHK 2/2015


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