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Hardthöhenkurier 2/2015 Leseprobe

Schwerpunkt 29. AFCEA-Fachausstellung 2015 Strausberg gezeigt. Sie richtete moderne Server ein, die die Bereitstellung solcher Services wesentlich beschleuni- gen. Aktuell stellt die BWI Systeme dem Kommando Luftwaffe über die Server eine Kollaborationsplattform auf Basis von „Connections“ bereit, die die Zusammenarbeitsfähigkeit der örtlich verteilten Kommandos zu verbessern hilft. Auch andere Zentrale Dienste der Bundeswehr könnten so zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil der neuen Cloud-Technologien: Software-Services können schneller und effektiver implementiert und weiterentwickelt werden. Zudem können Server und Arbeitsumgebungen um ein vielfaches schneller bereitgestellt werden. Hierfür setzen die Experten der BWI auf so genannte Pattern, automatisierte Bauanleitungen für IT-Umgebungen. Einige Cloud- Technologien sind also bereits heute in Betrieb. Das Projekt „Virtuelle-Desktop-Infrastruktur“ befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Erstmalig zeigt die BWI bei der AFCEA damit ein System, bei dem sich Betriebssystem und Software nicht mehr direkt auf dem PC befinden, sondern aus der Cloud bezogen werden. Die Vorteile beim Betrieb liegen auf der Hand. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich auf jedem Endgerät anzumelden und hat jeweils seine eigenen Daten verfügbar. Ein weiterer Vorteil: Bei einem Update muss die Software nicht mehr individuell auf 140.000 HERKULES-APC aktualisiert werden, sondern nur noch in der Cloud. Beim nächsten Start greifen die APC dann automatisch auf die aktualisierte Version zu. Doch nicht nur der IT-Betrieb profitiert, sondern auch die IT-Sicherheit steigt, da Daten nur noch auf den Servern gespeichert werden. Mit einem Demonstrator veranschaulichen die BWI-Fachleute bei der Fachausstellung, wie eine zukünftige Lösung aussehen könnte und stehen für Fragen zur Verfügung. Ein virtueller Desktop und der Einsatz von Cloud-Technologien gehen Hand in Hand und sind eine klare Ausrichtung auf die IT-Strategie der Bundeswehr. Besucher der AFCEA können am Stand G 13 der BWI selbst ausprobieren, wie es ist, mit verschiedenen mobilen Endgeräten ortsunabhängig auf IT-Services der Bundeswehr zu zugreifen. Die BWI schaut damit in die Zukunft des IT-Sys- Bw und zeigt mögliche Lösungen für ein agiles und flexibles Arbeiten. Sichere Entscheidungen dank Empolis Smart Intelligence „Aktiv. Attraktiv. Organisiert. – Militär & Behörden in der digitalen Welt“ – so lautet das Motto der diesjährigen AFCEA. Von den Ausstellern – neu und innovativ BWI: Alles aus der Wolke – alles in die Wolke Die aktuellen IT-Trends sind eindeutig: mehr Mobile Computing, mehr Cloud-Technologien und mehr Kollabo- ration. In ihrer IT-Strategie gibt die Bundeswehr ebenfalls diese Richtung vor. Als IT-Dienstleister und strategischer Partner für die Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr greift der BWI Leistungsverbund diese Schwerpunkte auf und gibt in Bad Godesberg einen Überblick über die der BWI imple- mentierten IT-Sicherheitsmaßnahmen und zeigt, welchen Bedrohungen aus dem Cyberspace entgegen zu wirken ist. Cloud Computing bewegt sich stets im Spannungsfeld von IT-Sicherheit und der Forderung der Anwender nach Flexi- bilität. Beide Aspekte gilt es bei der Konzeption zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen. Denn die Vorteile des Arbeitens in der Cloud liegen in der Möglichkeit, dass An- wender orts- und geräteunabhängig mit ihrer Software arbeiten und auf die aktuellen Datenstände zugreifen können. Ein umfassender Cloud-Computing Ansatz erfordert deshalb nicht nur ein cloudbezogenes IT-Sicherheitskonzept, sondern auch ein passendes IT-Servicemodell – welches Bundeswehr und BWI in der Studie „Interoperables Cloud Computing“ (IOCC) erarbeiten – und die passende IT-Infrastruktur als Basis. Wie diese aussehen kann, hat die BWI in einem Projekt für das Kommando Luftwaffe im Rechenzentrum Messestand 2014 der ESG. Foto: HHK / Stefan Veres 20 HHK 2/2015 Messestand der BWI bei der AFCEA 2014. Fotos: BWI


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