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HHK-4-2012

Schwerpunkt Vorbericht zur ILA Berlin Air Show Neue Entwicklungen und Technologien für den Bereich Unmanned Aerial Systems (UAS), demonstriert am Unbemannten Missions- ausrüstungsträger (UMAT). ESG auf der ILA Berlin Air Show 2012 Schwerpunkte des Messeauftritts der Aerosystems Division der ESG Im dynamischen Bereich der Luftfahrzeugindustrie liegen die Wurzeln des System- und Softwarehauses ESG. Als luftfahrttechnischer Betrieb plant, entwickelt und integriert das Unternehmen maßgeschneiderte Avionik- und IT-Systeme für Militär, Behörden und Unternehmen. Das umfassende Leistungsportfolio erstreckt sich über alle Phasen des Lebenszyklus komplexer Avioniksysteme. Die ESG ist herstellerunabhängiger und hardwareneutraler Technologie- und Prozessberater für Studien, Konzepte und Systemvergleiche. Neue Entwicklungen und Technologien für Unmanned Aerial Systems (UAS), demonstriert am Unbemannten Missions- ausrüstungsträger (UMAT) – Kassettenlösung für vereinfachte Integration und Test von Versuchsaus- rüstung Die von der ESG entwickelte Kassetten- lösung ist wesentlicher Bestandteil des System- und Sicherheitskonzepts des Experimentalträgers UMAT. Sie ermöglicht es, prototypisches, nicht zuge- lassenes Equipment schnell zu integrieren und zu testen. Gleichzeitig schützt sie den unbemannten Hubschrauber vor gegebenenfalls schädlichen Einflüssen der Versuchsausrüstung, beispielsweise elektromagnetischer Interferenz. Zusätzliche Sicherungen verhindern die Übertragung elektrischer Fehler und fehlerhafter Signale an den UMAT. – Sense & Avoid Assistenzfunktion (SAAFu) Die Sense & Avoid-Assistenzfunktion ermöglicht dem UAS-Operateur, auftretende Kollisionsrisiken mit anderen Luftfahrzeugen frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Flugmanöver aufzulösen. – IMA³ Integrierte Modulare Architek- turen für Avioniksysteme IMA ist ein Architekturkonzept, das für Avioniksysteme als Ergänzung oder Ersatz herkömmlicher Systeme entstanden ist. Ziel dieser Architektur ist – im Gegen- satz zu einer föderierten Architektur mit funktionsspezifischer Hardware und Soft- ware – eine Entkopplung von Hard- ware und Software zu erreichen, um Leistungs- und Kostenvorteile durch Querschnittlichkeit zu realisieren. Text und Foto: ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH Eine fast fünfzigjährige Er- fahrung, insbesondere als FuT-Partner der Bundeswehr, breites und tiefgehendes Know-how und branchenübergreifender Technologietransfer machen die ESG zu einem Kompetenzcenter für System- und Softwareentwicklung, Systemintegration und Product Support. Als Spezialsystemfirma für Missions- avionik, Simulation und Training, sowie spezielle Sondereinsatzsysteme bietet die ESG kundenspezifische Lösungen an. Das Unternehmen ist zugelassener Luftfahrtbetrieb für Luftfahrtgerät der Bundeswehr und luftfahrttechnischer Betrieb nach EASA Part 21J/G. Die Schwerpunkte des Messeauftritts der Aerosystems Division der ESG auf der diesjährigen ILA Berlin Air Show in Halle 2, Stand 2214, sind: SeLa – Sensorgestützte Landehilfe für die CH-53 GS Die staubdurchdringenden Radarsensoren von SeLa sind in der Lage, die Höhe des Luftfahrzeugs präzise zu bestimmen. Höhe über Grund, Sinkrate, Horizontalgeschwindigkeit und -beschleunigung in Betrag und Richtung, Entfernung und Richtung zur geplanten Landezone, Roll- und Nickwinkel und Heading sowie die GPS-Koordinaten werden exakt erfasst und dem Piloten mittels hierfür besonders geeigneter Symbologie auf dem Helmet Mounted Display sowie dem Multi Function Display zur Anzeige gebracht. SeLa ermöglicht somit dem Piloten, trotz schwierigster Sichtbedingungen aufgrund aufgewirbelter Partikel in ariden Gebieten die Groundreference jederzeit beizubehalten und somit eine sichere Landung durchzuführen. Produktverbesserung für die C-160 TRANSALL „Nachtsichtfähigkeit“ Die Produktverbesserung TRANSALL erhöht den Schutz der Besatzung und des Luftfahrzeugs vor Bedrohungen im Einsatz, insbesondere durch optisch ge- richtete Waffen. Dies wird durch die verbesserte Nachtsichtflugfähigkeit von 24 mit elektronischem Selbstschutz aus- gestatteten Luftfahrzeugen erreicht. Um eine blendfreie Außensicht der mit Nacht- sichtbrillen operierenden Luftfahrzeugbesatzung sicherzustellen, ist nahezu die gesamte Innen- und Außenbeleuchtung der TRANSALL zu modifizieren. Nach Modifikation kann das Luftfahrzeug im nachtsichtfreundlichen (NVIS-)Modus sowie im Infrarotbetrieb eingesetzt werden. 38 HHK 4/2012


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