videoclips

Partner

http://www.ipomex.com/

Streitkräftebasis

Geoinformationen sind für militärische Einsätze von grundlegender Bedeutung

Soldaten in Afghanistan beim Lesen einer Karte. Foto: Bundeswehr / Rott
Soldaten in Afghanistan beim Lesen einer Karte.
Foto: Bundeswehr / Rott


TLM 50 AFGHANISTAN – Topografische Karten aus internationaler Kooperation


Geoinformationen, speziell in Form von Karten, sind für die Vorbereitung und
Durchführung militärischer Einsätze von grundlegender Bedeutung. Neben
Karten, in denen thematische Sachverhalte visuell aufbereitet werden, sind topografische
Karten von hoher Relevanz. Vorrangige Zwecke sind hierbei taktische
Gesichtspunkte und die Informationsgewinnung über natürliche Gegebenheiten
und anthropogene Objekte.

Bild des Soldaten und der Soldatin

Richtungsweisend Foto: HHK / Archiv
Richtungsweisend Foto: HHK / Archiv

Gebote für Unteroffiziere und Offiziere für das tägliche Handeln


Immer wieder prägen mehr oder weniger skandalöse Begebenheiten aus dem
Innenleben der Bundeswehr die öffentliche Wahrnehmung. Was zuletzt die Ereignisse
in Mittenwald waren, waren in der ferneren Vergangenheit die Vorkommnisse
in Coesfeld oder der so genannte Totenschädelskandal in Afghanistan,
sowie die rechtsradikalen Umtriebe in Schneeberg, um nur einige wenige aufzuführen.
Auch der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages führt in seinem
aktuellen Jahresbericht erneut gravierende Mängel auf, die das Innere Gefüge der
Streitkräfte betreffen. Dabei stellt er fest, dass junge Offiziere sich nicht mehr als
unbedingt erforderlich engagieren und dass Eigeninitiative von vielen nicht zu
erwarten sei. Auf allen Führungsebenen seien Defizite im Führungsverhalten militärischer
Vorgesetzter und elementare Verstöße gegen die Grundsätze der Inneren
Führung vorhanden. Die Zahl der Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund ist zwar auf niedrigem Niveau konstant, aber es gibt die
rechtsradikalen Parolen nach wie vor. Der Wehrbeauftragte bemängelt, dass Ausbildern
immer häufiger ein „moralisches Koordinatensystem“ fehlt.

Feldjägerspezifische Aspekte der Operation EU NAVFOR ATALANTA

Die Fregatte KARLSRUHE läuft in den Hafen von Djibouti ein. Foto: PIZ Marine/Ricarda Schönbrodt
Die Fregatte KARLSRUHE läuft in den Hafen von Djibouti ein.
Foto: PIZ Marine/Ricarda Schönbrodt


Feldjäger sind integraler Bestandteil bei Auslandseinsätzen


Hunderte von Piratenüberfällen passierten weltweit in den Jahren 2008 und 2009. Hauptsächlich in den Seegebieten vor den Küsten Somalias am Horn von Afrika bis in den Indischen Ozean zu den Inseln der Seychellen. Damit ist ein Gebiet betroffen, das etwa 5,5 Millionen Quadratkilometern entspricht und etwa 15 Mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland ist. Die somalische Übergangsregierung konnte die hohe Anzahl der zahlreichen Angriffe, Kaperungen oder Entführungen von Schiffen vor der somalischen Küste nicht eindämmen. Diese „Ohnmacht“ und die Bedrohung für den zivilen Schiffsverkehr führten zur größten maritimen Operation im Einsatzgebiet des gesamten Golfs von Aden, Teilen des Roten Meeres und der Küste Somalias. Am 10. November 2008 erhielt die EU das Mandat zur Überwachung des Operationsgebietes und dem Geleitschutz von Schiffen des Welternährungsprogramms (WEP). Ziel ist es, Präsenz von bewaffneten Kräften an Bord dieser Schiffe zu zeigen und damit vor seeräuberischen Handlungen abzuschrecken oder bewaffnete Raubüberfälle zu verhüten bzw. zu beenden. Das Mandat basiert auf dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1982 und insbesondere auf der VN-Resolution 1816 aus dem Jahr 2008. Deutsche Streitkräfte sind seit dem 19. Dezember 2008 an der Operation EU NAVFOR ATALANTA beteiligt.

Verhaltenswirksame Information zur Konfliktbewältigung im Wandel der Zeit

Von der Psychologischen Kampfführung zur Operativen Information der Bundeswehr

bild1
PSK-Soldaten führen einen Informationseinsatz
an der innerdeutschen Grenze durch.
Dazu befestigen sie Flugschriften an
Wetterballonen und lassen diese auf das
Territorium der DDR treiben.


Über Massenkommunikationsmittel verbreitete Informationen können Entstehung,
Verlauf und Ausgang von Konflikten maßgeblich beeinflussen. Dieses Wissen macht
sich die Bundeswehr seit den 1950er Jahren gezielt zunutze. Es begann 1958 mit
der Psychologischen Kampfführung (PSK), die 1970 in Psychologische Verteidigung (PSV) umbenannt und 1990 von der Operativen Information (OpInfo) abgelöst worden ist. Diese drei Organisationen verbindet der anspruchsvolle Wahlspruch „durch Überzeugen gewinnen“. Eine weitere Gemeinsamkeit ist ihre Waffe, nämlich das Wort! Präziser formuliert ist es die wahrheitsgetreue, für den Empfänger nachprüfbare und damit glaubwürdige Information. Was auf den ersten Blick Übereinstimmungen dieser Organisationen erkennen lässt, weist beim genaueren Betrachten Unterschiede und Besonderheiten auf. In dem vorliegenden Beitrag werden die PSK, PSV und OpInfo in ihren Grundzügen vorgestellt.

Das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr

bild1Überprüfungsbesuch in der Russischen Förderation.

Zur Rolle des ZVBw in 2010 unter Beachtung der heutigen rüstungskontrollpolitischen Situation

Als für die Implementierung von Rüstungskontrollabkommen verantwortliche
Dienststelle der Bundeswehr, orientiert sich der Auftrag und die Arbeit des
Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZVBw) fortlaufend an
der Entwicklung internationaler Beziehungen und den damit einhergehenden
Herausforderungen der Rüstungskontrolle in Europa (OSZE) und der Welt (VN).
Deshalb ist eine kurze Betrachtung der heutigen rüstungskontrollpolitischen
Situation unumgänglich, will man die Rolle des ZVBw im Jahr 2010 näher
beleuchten.

Vom Bundeswehramt zum Streitkräfteamt und wieder zurück?

Interview mit Generalmajor Thomas Wollny, Amtschef Streitkräfteamt

skb_bild_1
Wir bilden streitkräftegemeinsam aus.


HHK: Herr General, das Streitkräfteamt (SKA) hatte am 15. Dezember 2009 sein 50-jähriges Bestehen. Damit gehört das SKA zu den ältesten Dienststellen der Bundeswehr. Gleichwohl hat der Wandel der Bundeswehr bis hin zur Transformation mit geänderten Einsatzaufgaben auch das SKA verändert. Wie stellt sich heute der Auftrag des SKA dar, wo liegen die aktuellen Aufgabenschwerpunkte und wie wurde die Struktur den veränderten Anforderungen angepasst?

Spitzensportförderung der Bundeswehr

Bundeswehr ist einer der größte Förderer des Hochleistungssports

skb4_bild1
Die beiden Sportsoldaten Felix Michel und Sebastian Piersing – ein Top Team im Zweier-Kanadier.
Foto: HHK / Archiv


Die Bundeswehr ist einer der größten Förderer des Hochleistungssports in der
Bundesrepublik Deutschland. Sie gewährleistet optimale Rahmenbedingungen
für die leistungssportliche und berufliche Laufbahn von Spitzensportlerinnen und
Spitzensportlern. Alle Spitzenverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes
(DOSB) profitieren von der Spitzensportförderung der Bundeswehr. Die Bundesregierung
wurde im Mai 1968 durch Beschluss des Deutschen Bundestages aufgefordert,
»zur Förderung von Spitzensportlern bei der Bundeswehr Fördergruppen
einzurichten, die soweit wie möglich an Leistungszentren der Sportverbände angelehnt
werden sollten«. Auf dieser Grundlage wurden durch das Bundesministerium
der Verteidigung (BMVg) nach gemeinsamen Beratungen mit dem damaligen
Deutschen Sportbund und dem Bundesmini-sterium des Innern in 1971 erstmalig
»Regelungen für die Spitzensportförderung in der Bundeswehr« herausgegeben.
Diese wurden 1991 grundlegend modifiziert und in der heute noch gültigen
Fassung erlassen.

Interview mit der Biathletin Kati Wilhelm während des Weltcup 2010 in Oberhof.

skb5_bild1
Beim Biathlon Weltcup in Oberhof im Januar 2009. Fotos: HHK / Archiv

Eigentlich kam Kati Wilhelm, Hauptfeldwebel der Bundeswehr und Angehörige
der Sportfördergruppe Oberhof, bereits auf Skiern auf die Welt. Nur so kann man ihre zahlreiche Erfolge als zunächst Ski-Langläuferin und Biathletin erklären.

  • Aktuelle Ausgabe

HHK-4

themenvorschau_new
gewinnspiel_new
seminare

bestellt_button_J-band

banner_MOBILEETY_klein

afcea-Tagung

Sicherheitsmelder1
Fallschirmjägerbataillon 273 - FschJgBtl273
uk_signet cash_logo bundeswehr_logo