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Heer

Die Umsetzung des Modularitätsprinzips am Beispiel des Aufgabenbereiches ABC-Abwehr und Schutzaufgaben im Heer

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Ansicht des Dekontaminationssytems TEP 90. Foto: HHK / JRosenthal

Eine ganzheitliche Optimierung des Schutzes und der Abwehr


Im begonnenen neuen Jahrzehnt steht Deutschland gemeinsam mit Alliierten und
Partnern auch im Rahmen einer gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge vor neuen
sicherheitspolitischen Herausforderungen. Die aktuellen Einsätze der Bundeswehr
gründen sich unter veränderten militärpolitischen, rechtlichen und operativen
Rahmenbedingungen auf neue Bedrohungen und Risiken für Personal, militärische
Einrichtungen, Operationen und zivile Infrastruktur. Eine ganzheitliche Optimierung
des Schutzes und die Abwehr gegen ABC-Bedrohungen und ABC-Ereignisse hat
dabei für die Einsätze eine hohe Bedeutung. Der Beitrag stellt hierzu am Beispiel
der Einzelfähigkeit Dekontamination der landgebundenen ABC-Abwehr des streitkräftegemeinsamen
Aufgabenbereiches ABC-Abwehr und Schutzaufgaben die
Umsetzung des Modularitätsprinzips im Heer dar.

Die Bewaffnung des Basissystems „Infanterist der Zukunft“


Die Handfeuerwaffen des Heeres unter Berücksichtigung der Bewaffnung
IdZ

Das G36 ist ein automatisches Sturmgewehr für Einzelfeuer und Feuerstoß, Kampfentfernung bis zu ca. 500 Meter, größte Schussweite 2.860 Meter. Foto: HHK / JRosenthal
Das G36 ist ein automatisches Sturmgewehr für Einzelfeuer und Feuerstoß, Kampfentfernung bis zu ca. 500 Meter, größte Schussweite 2.860 Meter.
Foto: HHK / JRosenthal


Seit Aufstellung der Bundeswehr im November 1955 hat sich auch bei der Einführung von Infanteriebewaffnung gezeigt, dass die Wehrtechnik sich ständig
weiterentwickelt und dadurch dem Soldaten neue Möglichkeiten eröffnet werden,
auch unter geänderten Rahmenbedingungen seinen Auftrag erfüllen zu können.
In der Regel werden neue Infanteriewaffen entwickelt, um die bestehende
Technik und Taktik zu verbessern. Im laufenden ISAF-Einsatz hat sich einmal mehr als taktische Herausforderung dargestellt, dass eine flächendeckende Standardausstattung den zahlreichen Bedürfnissen der einzelnen Einsatzelemente nicht mehr gerecht werden kann. Um den unterschiedlichsten Szenarien Rechnung tragen zu können, werden bei neuen Rüstungsprojekten entsprechende Waffenkonfigurationen zusammengestellt, in denen die Bereiche Feuerkraft, Präzision, Reichweite und Wirkung im Ziel berücksichtigt werden. Ein Beispiel für die Nutzung unterschiedlichster Infanteriewaffen im Verbund stellt das System „Infanterist der Zukunft – Basissystem“ (IdZ-BS) dar.

Hart auf der Höhe – Heeresbergführer des Deutschen Heeres

Erfolgreicher Abschluss des 51. Heeresbergführerlehrgangs in Mittenwald

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Beobachtungshalt im Hochgebirge.

Bereits einen Tag nach der Übernahme des Kommandos als General der Infanterie
und Kommandeur Infanterieschule ernannte Brigadegeneral Günter Engel am
14. April 2010 in Mittenwald an der Gebirgs- und Winterkampfschule (Geb/WiKpfS), als eine der ersten Amtshandlungen elf erfolgreiche Absolventen des 51. Heeresbergführerlehrgangs zu Heeresbergführern.

Kommandowechsel auf dem Lagerberg

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Einmarsch der Fahnenabordnungen.

Brigadegeneral Hans Günter Engel neuer General der Infanterie und Kommandeur der Infanterieschule


Am 13. April 2010 hat Brigadegeneral Josef Dieter Blotz seine Dienstgeschäfte
als General der Infanterie und Kommandeur der Infanterieschule im
Rahmen eines feierlichen Appells an seinen Nachfolger, Brigadegeneral
Hans Günter Engel, übergeben. Der Kommandeur der Heeresschulen
und stellvertretende Amtschef Heeresamt, Brigadegeneral Heinrich Fischer,
übergab, als Symbol für den Wechsel, die Truppenfahne der Schule an den
„Neuen“ vor zahlreichen Gästen aus Militär, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft
und Kirche. Die Luftlande/Lufttransportschule, die Gebirgs- und Winterkampfschule, alle Infanterieverbände, das Wachbataillon, das Objektschutzregiment der Luftwaffe sowie Marineschutzkräfte waren ebenfalls mit Fahnenabordnungen vertreten.

Die Hubschrauber des Heeres – Sachstand und Ausblick

Seit 1967 als Transporthubschrauber des Heeres im Einsatz: Bell UH-1D


Leichter Transporthubschrauber NH90 TTH von NH Industries. Foto: EADS
Leichter Transporthubschrauber NH90 TTH von NH Industries. Foto: EADS


Das Heer als Träger von Landoperationen deckt mit seinen Kräften ein breites Fähigkeitsspektrum für Operationen aller Intensitäten im gesamten Aufgabenspektrum der Bundeswehr ab. Die Heeresfliegertruppe stellt neben ihren anderen Fähigkeiten die Luftbeweglichkeit des Heeres sicher und leistet darüber hinaus im Verbund mit dem Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr einen Beitrag zum taktischen Verwundetentransport mit Drehflüglern. Mit der Luftbeweglichen Brigade werden Heeresfliegerkräfte und durchsetzungsfähige luftbewegliche Infanteriekräfte einschließlich der erforderlichen Kampfunterstützung im Systemverbund unter einheitlicher Führung und gemeinsamer taktischer Zielsetzung aufbauorganisatorisch zusammengefasst. Damit wird die Luftbeweglichkeit des Heeres um das Element „luftgestützter Einsatz“ erweitert. Dieser Einsatz erfolgt sowohl selbstständig als auch unterstützend in und aus dem bodennahen Luftraum. Eine wesentliche Grundlage für diese Fähigkeiten sind die nachfolgend beschriebenen Hubschraubertypen, die bereits im Heer eingeführt sind, sich in der Einführung befinden oder die für eine zukünftige Nutzung beschafft werden sollen.

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