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Schwerpunktthema I

EUROSATORY PARIS – International Defence Week

Land + Airland + Homeland

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Die Eurosatory ist die größte internationale Fachmesse im Bereich Verteidigung und Sicherheit und findet vom 14.-18. Juni 2010 in Paris-Nord im Villepinte Exhibition Centre statt. Hier treffen sich Experten aus dem Verteidigungs- und Sicherheitssektor aller fünf Kontinente. Wie die Zahlen aus 2008 sowie die außergewöhnlich hohe Loyalität der Aussteller (70%) und Besucher (50%) zeigen, hat die Eurosatory weltweit Maßstäbe in der Branche gesetzt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Bereich „Training und Simulation“. Wie schon 2008 widmet die Eurosatory dem wachsenden T&S-Sektor auch in diesem Jahr eine Sonderausstellungsfläche. Über 140 der bedeutendsten Unternehmen aus diesem Bereich stellen aus und mehr als 19% der Eurosatory-Besucher bekundeten hier ein besonderes Interesse. Daher werden zu diesem speziellen Thema in 2010 unter anderem auch diverse Konferenzen und Workshops angeboten. All das macht die Eurosatory zu einem aktuellen Marktplatz für Innovationen und richtungsweisende Technologien, die Trends setzen. Internationale Medien und Besucher sind sich einig: diese Veranstaltung ist nicht nur wegen der Vielzahl an Ausrüstung und Waffensystemen einzigartig, sondern auch durch die zahlreiche Demonstrationen in der Halle und im Außenbereich.

Armoured Multi Purpose Vehicle – AMPV

Eine neue Dimension leichter Radfahrzeuge – höchster Schutz für die Besatzungen

Der AMPV besticht durch überragende Mobilität bei großer Robustheit auch im unwegsamen Gelände.

Gerade rechtzeitig zum Beginn der internationalen Messen Eurosatory Paris (14.
bis 18. Juni) sowie der ILA Berlin Air Show (8. bis 13. Juni) können die Hersteller Rheinmetall AG und Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG mit hervorragenden Testergebnissen aufwarten und zudem den AMPV einem internationalem Messepublikum vorstellen. Gerade aufgrund der jüngsten Ereignisse in Afghanistan ist es besonders wichtig für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zu erfahren, dass der AMPV mit einem Schutzniveau vergleichbar mit dem DINGO 2 ausgerüstet wurde und damit den derzeit höchsten Schutz für die Fahrzeugbesatzungen bietet.
Bei der Entwicklung des Armoured Multi Purpose Vehicle (AMPV) wurde die langjährige Erfahrung von Rheinmetall und KMW genutzt. Im „Stammbaum“ des AMPV
trifft man die deutsche Erfolgsgeschichte beim Bau von geschützten Radfahrzeugen.
Dazu zählen auf der einen Seite DINGO, MUNGO und FENNEK sowie
auf der anderen Seite SERVAL, YAK und FUCHS und des Weiteren die Gemeinschaftsprojekte BOXER und PUMA.

Maritime Sicherheit – neues Know-how für ein neues Konzept

Ein Lösungsansatz von EADS

Die Hafenanlage von Tanger verdeutlicht die Komplexität von entsprechenden Hafensicherungssystemen und Seeverkehrsüberwachungsdiensten. Foto: EADS

In der Vergangenheit lagen die Belange der maritimen Sicherheit im Wesentlichen
in nationalen Händen. Zu einem Gutteil ist das heute noch immer so und auch in
der Zukunft wird dieser Bereich den Hoheitspflichten der Staaten obliegen. Doch
durch die Globalisierung, die nicht nur neue Möglichkeiten geschaffen, sondern
auch neue Bedrohungen hervorgebracht hat, hat die Bedeutung der Meere heute
mehr denn je eine strategische Dimension erreicht, da 90 Prozent der Waren auf
dem Seeweg transportiert werden.

Übermittlung in Echtzeit

Laserkommunikation und vernetzte Optronik von Carl Zeiss Optronics

Militärische Führer brauchen Information, um schnell entscheiden zu können. Diese müssen im Idealfall in Echtzeit übermittelt werden. Dazu bietet Carl Zeiss Optronics Lösungen an: Laserkommunikation und vernetzte Optronik.

Als Kernelement der vernetzten Operationsführung ermöglicht die Laserkommunikation die Übertragung von Daten aller Art und ihre Analyse in Echtzeit und erweitert so die militärische Führungsfähigkeit. Das Sensornetzwerk ISR-Net ist ein Konzept von Carl Zeiss Optronics mit Thales Deutschland und DIEHL BGT Defence. Mit ihm können mobile Aufklärungseinheiten Tagsicht- und Infrarotbilder gekoppelt mit Radartracks zur Lage bei Tag und Nacht in Echtzeit bereitstellen.
Die Übermittlung der Informationen erfolgt mit einem dynamischen,
digitalen Adhoc-Funknetz ebenfalls in Echtzeit.
Der entscheidende Vorteil beider Verfahren: Führungs- und Einsatzkräfte erhalten jederzeit aktuelle, hochwertige Beobachtungsinformationen und
georeferenzierte Zielkoordinaten, um möglichst schnell über taktische Maßnahmen zu entscheiden.
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