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Sanitätsdienst

Sportmedizinisches Institut der Bundeswehr mit neuer Führung

SportMedInst

Warendorf, 21.06.2010.
Nach neun Jahren unter Führung des Oberstarztes Dr. Johann Hutsteiner erhält das Sportmedizinische Institut der Bundeswehr (SportMedInstBw) in Warendorf einen neuen Leiter. In einer akademischen Feierstunde übergab Generalstabsarzt Dr. Jürgen Dick, Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr, die Führung des Institutes an Oberfeldarzt Dr. Andreas Lison.

Der Ort der Feierlichkeit – eine Leichtathletikhalle der Sportschule - hatte das richtige Ambiente für die Übergabe des Sportmedizinischen Institutes. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich auch der Festredner, Prof. Dr. Klaus Völker von der Universität Münster, der Thematik Sport und Gesundheit annahm.

Sanitätskommando IV nimmt das Eltern-Kind-Arbeitszimmer in Betrieb

Mit Mami oder Papi zum Dienst

Premiere für das Eltern-Kind-Arbeitszimmer in Bogen: Leutnant Andreas Katheder, seine Söhne Maximilian (1) und Justin (11) fühlen sich wohl am „Arbeitsplatz“ Bundeswehr.
Premiere für das Eltern-Kind-Arbeitszimmer in Bogen: Leutnant Andreas
Katheder, seine Söhne Maximilian (1) und Justin (11) fühlen sich wohl am
„Arbeitsplatz“ Bundeswehr.


Wenn Partner, Verwandte oder Bekannte die Betreuung des Nachwuchses im
Notfall spontan nicht übernehmen können, blieb für Soldaten mit Kindern nur
die Möglichkeit, Urlaub zu beantragen und zu Hause zu bleiben. Diese Situation
bedeutete für alle Beteiligten große Mehrbelastungen und Einschränkungen. Ein
weiterer Schritt auf dem Weg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt daher die Einrichtung eines Eltern-Kind-Arbeitszimmers im Sanitätskommando IV dar. Der Kommandeur des Kommandos, Generalarzt Dr. Frank Schindelhauer, hat es
am 30. April 2010 in der Bogener Graf-Aswin-Kaserne offiziell eröffnet.

Soldatinnen und Soldaten mit psychischen Störungen

Ein Beitrag zu Entstigmatisierung und Entdiskriminierung

Der Einsatz von Schusswaffen löst in den meisten Fällen erhebliche Gewissenskonflikte aus. Foto: Bundeswehr
Der Einsatz von Schusswaffen löst in den meisten Fällen erhebliche
Gewissenskonflikte aus. Foto: Bundeswehr

Psychische Erkrankungen gehören weltweit zu den verbreitesten Störungen und werden ohne wirksame Maßnahmen weiterhin zunehmen. Jeder, auch jede Soldatin und jeder Soldat der Bundeswehr, kann zu jedem Zeitpunkt im Lebensverlauf betroffen sein. Psychische Störungen sind durch akute, wiederkehrende oder chronische Veränderungen im Denken, Fühlen, Verhalten und in den Beziehungen zu anderen Menschen charakterisiert. Sie sind mit Stress und/oder Einschränkungen der Funktionsfähigkeit in einem oder mehreren Lebensbereichen assoziiert. Einzelne Symptome psychischer Erkrankungen für sich genommen sind aber nicht abnorm oder ein Störungszeichen. Sie werden erst dann zu Störungszeichen, wenn sie je nach der lebensgeschichtlichen Lage und dem soziokulturellen Rahmen eine bestimmte Schwere, Dichte, Häufigkeit und Dauer aufweisen und damit zum Leiden eines Menschen führen und seine Lebensführung beeinträchtigen. Allgemein werden psychische Gesundheit und Krankheit von unterschiedlichen Faktoren wie dem sozioökonomischen Status, psychologischen und biologischen Faktoren wechselseitig beeinflusst, und stehen auch mit körperlicher Gesundheit bzw. Krankheit in enger Beziehung.

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