Ein Beitrag zu Entstigmatisierung und Entdiskriminierung
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Der Einsatz von Schusswaffen löst in den meisten Fällen erhebliche
Gewissenskonflikte aus. Foto: Bundeswehr
Psychische Erkrankungen gehören weltweit zu den verbreitesten Störungen und werden ohne wirksame Maßnahmen weiterhin zunehmen. Jeder, auch jede Soldatin und jeder Soldat der Bundeswehr, kann zu jedem Zeitpunkt im Lebensverlauf betroffen sein. Psychische Störungen sind durch akute, wiederkehrende oder chronische Veränderungen im Denken, Fühlen, Verhalten und in den Beziehungen zu anderen Menschen charakterisiert. Sie sind mit Stress und/oder Einschränkungen der Funktionsfähigkeit in einem oder mehreren Lebensbereichen assoziiert. Einzelne Symptome psychischer Erkrankungen für sich genommen sind aber nicht abnorm oder ein Störungszeichen. Sie werden erst dann zu Störungszeichen, wenn sie je nach der lebensgeschichtlichen Lage und dem soziokulturellen Rahmen eine bestimmte Schwere, Dichte, Häufigkeit und Dauer aufweisen und damit zum Leiden eines Menschen führen und seine Lebensführung beeinträchtigen. Allgemein werden psychische Gesundheit und Krankheit von unterschiedlichen Faktoren wie dem sozioökonomischen Status, psychologischen und biologischen Faktoren wechselseitig beeinflusst, und stehen auch mit körperlicher Gesundheit bzw. Krankheit in enger Beziehung.