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Bundeswehr

Besuch der Militärattachés bei Kärcher Futuretech

Begrüßung der Militärattachés durch Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG und die beiden Geschäftsführer der Kärcher Futuretech GmbH, Jens Bauers und Helmut Stelzmüller (v.r.n.l.). Foto: HHK / JRosenthal
Begrüßung der Militärattachés durch Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung der
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG und die beiden Geschäftsführer der Kärcher Futuretech GmbH,
Jens Bauers und Helmut Stelzmüller (v.r.n.l.). Foto: HHK / JRosenthal

Gäste von Unternehmenskultur beeindruckt


Die Rahmenbedingungen konnten besser nicht sein: Bei großartigem Sommerwetter
reisten Ende Juni zweidutzend Militärattachés aus der Hauptstadt Berlin ins
„Schwabenländle“, um sich direkt vor Ort von der Leistungsfähigkeit der Kärcher-
Gruppe zu überzeugen.
Militärattachés vertreten nicht nur die Streitkräfte ihres Landes, sie geben auch
ihre im Gastland gewonnenen Eindrücke direkt in ihre Heimat weiter. Die Kärcher
Futuretech GmbH, die als langjähriger Lieferant der Bundeswehr viel Erfahrung im
Umgang mit militärischen Gästen hat, freute sich besonders auf diesen internationalen
Besuch. Geschäftsführer Helmut Stelzmüller hatte bereits vor 21 Jahren
zusammen mit der damaligen Firmenchefin der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG,
Irene Kärcher, internationale Militärattachés eingeladen und vom schwäbischen
Unternehmergeist begeistern können.

Militärattachéstab Paris – eine besonders fordernde Aufgabe

Der Eingangsbereich der Deutschen Botschaft in Paris.
Der Eingangsbereich der Deutschen Botschaft in Paris.

Botschaften sind „Augen, Ohren und Stimme“ Deutschlands

im Ausland


13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt, 75008 Paris, das ist die Adresse der deutschen
Botschaft in Paris. Hinter dieser Adresse verbergen sich insgesamt 190 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Paris
ist Reinhard Schäfers seit nunmehr zwei Jahren. Die Botschaft in Paris zählt neben
Washington, London und Moskau zu den großen Auslandsvertretungen und spielt
im Rahmen der deutschen Außenpolitik wegen der besonders engen und guten
Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland eine herausragende Rolle.

Wohin steuert die Politik?

Entwurf des Bundeshaushalts 2011

und des Finanzplans 2010 bis 2014


Bereits der Verteidigungshaushalt, Bundeshaushalt, Einzelplan 14, des Jahres
2010 wies Verluste in Höhe von rund 450 Mio. EURO aus. Dieser Substanzverlust
kann auch nicht durch Aufstockung der Mittel für internationale Einsätze
als Folge der Mandatserweiterung ISAF gemindert werden. Selbst wenn der so
genannte Plafond mit 31,1 Mrd. EURO nahezu unverändert geblieben ist, muss
man im Ergebnis feststellen, dass die durchgeführten zusätzlichen Eingriffe
ausschließlich die Bundeswehr treffen. Natürlich wird es mit der Benennung
des Entwurfs für den Haushaltes 2011 nicht anders laufen – da ist die Politik
bekanntlich sehr zuverlässig – und wieder zu einer weit geöffneten Schere
zwischen der dringend erforderlichen Finanzausstattung des Einzelplan 14
und damit der Bundeswehr auf der einen Seite und durch die Sparzwänge im
Bundeshaushalt auf der anderen Seite kommen. Der Verteidigungshaushalt gilt
oft als Steinbruch für den Bundeshaushalt, das sind Soldaten und Zivilbedienstete
der Bundeswehr seit Jahren gewohnt, nur an die daraus resultierenden Kürzungen
und Einschnitte im Dienstbetrieb, daran kann man sich nicht gewöhnen. Bemerkenswert
auch, dass die Einsparungen im Einzelplan 14 stets überproportional
definiert werden.

Das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr

Die Kommunikationssatelliten der Bundeswehr COMSATBw 1 und 2 Fotomontage: MilSat Services GmbH

Die Kommunikationssatelliten der Bundeswehr COMSATBw 1 und 2
Fotomontage: MilSat Services
GmbH


Zentrale und größte IT-Beschaffungsbehörde der Bundesverwaltung


Streitkräfte und Wehrverwaltung brauchen eine moderne und leistungsfähige
Ausstattung, die von der persönlichen Ausrüstung des Soldaten über hochkomplexe
Waffensysteme bis hin zu zeitgemäßen Informationssystemen reicht.
Die Transformation der Bundeswehr machte eine rasche Anpassung an die
technische Entwicklung und die neuen Aufgaben der Streitkräfte erforderlich.
Forderungen und Verantwortung der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche
als Bedarfsträger im Bereich der Informationstechnik (IT) und die strikte Aufgabentrennung hatten unter anderem zu zahlreichen „Insellösungen“ geführt, die mit
einem neuen Ansatz zwischen Bedarfsträger und Bedarfsdecker zu einem Gesamtsystem
gebündelt werden sollten.
Die Geburtsstunde des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) fiel in das Jahr 2002 und führte mit der direkten Unterstellung unter die Abteilung „Modernisierung“ im Bundesministerium der
Verteidigung zu einer zweiten leistungsfähigen Säule im Bereich
der Rüstung. Es trat damit neben das Bundesamt für Wehrtechnik
und Beschaffung (BWB). Nun konnten analog der neuen
Beschaffungsvorschrift, dem Customer-Product-Management
(CPM), alle Phasen einer zeitgerechten, aufgabenorientierten
und wirtschaftlichen Beschaffung von IT für Streitkräfte und
Wehrverwaltung zentral wahrgenommen werden. Diese umfassen
nicht nur Analyse, Projektierung und Einführung,
sondern auch die Nutzerbetreuung – einschließlich der logistischen
Unterstützung – durch das IT-AmtBw.

Krieg: Die UN-Beobachter mittendrin

Zwei Panzerfahrzeuge der LAC stürmen den Berghang. Im Hintergrund eine Herde von Kühen die unbekümmert im Nebel des Krieges grasen.
Zwei Panzerfahrzeuge der LAC stürmen den Berghang. Im Hintergrund eine
Herde von Kühen die unbekümmert im Nebel des Krieges grasen.


WEILER-BODENSEE. Dienstagmorgen, 29. Juni. Schüsse ertönten im Tal von Weiler, Granaten detonierten auf der Höhe unterhalb von Schreckenmanklitz. Die einstige Stille über der kleinen Ortschaft verstummte. Kampfgeschrei ließ eine klare Botschaft verlauten: Die 4-PCE Übung ist auf dem Höhepunkt angekommen, denn es gibt Gefechte zwischen der Centland National Army (CNA) und der Liberation Army of Centland (LAC).

Betreuung grenzenlos – Thesen für eine gelingende Betreuung im Einsatz

ARGE Betreuungsreferentin Einsatzländer Regina Kohlhaus informiert junge Soldaten über die Betreuungsmöglichkeiten der OASE Camp Marmal in Mazar-e Sharif.
ARGE Betreuungsreferentin Einsatzländer Regina Kohlhaus informiert
junge Soldaten über die Betreuungsmöglichkeiten der OASE Camp Marmal
in Mazar-e Sharif.

Die dritte These besagt, dass eine flexible Betreuung keinen übertriebenen
Formalismus verträgt und auch nicht benötigt. Benötigt wird lediglich eine minimale Steuerung, damit das große Ganze nicht aus dem Blick gerät. Die Soldatinnen und Soldaten in den Einsätzen haben Vertrauen verdient und nicht Kontrolle.

Das Modernisierungsprojekt Individualausbildung Bundeswehr

gl-dora














HHK: Herr General, die Bundeswehr
hat schon immer anerkannt gut ausgebildet.
Welche Perspektiven zeigt das
MP IndivABw auf?

Dora: Die Bundeswehr steht in nationaler
wie internationaler Perspektive
für bewährte, anspruchsvolle und nachhaltige
Ausbildung. Dafür investieren
wir viele Ressourcen und nehmen lange
Ausbildungszeiten in Kauf. Das Modernisierungsprojekt
(MP) IndivABw bietet
jetzt die Gelegenheit, ganzheitliche,
Bw-gemeinsame Perspektiven sowie das
Denken in flexiblen Gesamtkonzepten
und -Strukturen in den Vordergrund
zu rücken. Die Auswahl der 10 Teilprojekte
sowie die ausgewogene Einbindung
der militärischen und zivilen
OrgBereiche unterstreicht die besondere
bundeswehrgemeinsame Zielrichtung
unseres Projekts. Zentrale
Treiber für das Projekt sind der einsatzorientierte
Bedarf und der Beitrag
der Ausbildung zur Arbeitgeberattraktivität.
Das Modernisierungsprojekt
Individualausbildung der Bundeswehr
stellt aktuelle Zuständigkeiten und
Verantwortlichkeiten nicht in Frage.
Vielmehr gilt es, auch unter dem Blickwinkel
der Bundeswehr-Gemeinsamkeit,
neue, flexiblere und alternative Handlungsoptionen
auszuloten, von denen
wir letztlich alle im Sinne des Ganzen
profitieren können.

Bundesminister zu Guttenberg zu Besuch bei der Streitkräftebasis

Die SKB präsentiert sich: „kreativ – effizient – modern – im Einsatz erfolgreich“

bild1
Impressionen vom Besuch des Ministers.

Seit dem 28. Oktober 2009 ist Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg Bundesminister der Verteidigung. Er ist der 15. Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland im Amt. Für seinen Besuch bei der Streitkräftebasis am 10. März 2010 wählte er das Kommando Strategische Aufklärung in der Philipp-Freiherr-von-Boeselager- Kaserne in Grafschaft-Gelsdorf aus.
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