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Sportmedizinisches Institut der Bundeswehr mit neuer Führung

SportMedInst

Warendorf, 21.06.2010.
Nach neun Jahren unter Führung des Oberstarztes Dr. Johann Hutsteiner erhält das Sportmedizinische Institut der Bundeswehr (SportMedInstBw) in Warendorf einen neuen Leiter. In einer akademischen Feierstunde übergab Generalstabsarzt Dr. Jürgen Dick, Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr, die Führung des Institutes an Oberfeldarzt Dr. Andreas Lison.

Der Ort der Feierlichkeit – eine Leichtathletikhalle der Sportschule - hatte das richtige Ambiente für die Übergabe des Sportmedizinischen Institutes. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich auch der Festredner, Prof. Dr. Klaus Völker von der Universität Münster, der Thematik Sport und Gesundheit annahm.
Prävention und Rehabilitation
Im Hinblick auf die Arbeitsschwerpunkte des Institutes zitierte Generalstabsarzt Dr. Jürgen Dick John F. Kennedy: „Die zunehmende Verweichlichung der Gesellschaft wird zunehmend zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheit!“ Mit dieser Aussage unterstrich der Amtschef die Aufgabe des SportMedInstBw für die Bundeswehr. „Gerade in Zeiten von rückläufiger sportlicher und körperlicher Belastbarkeit unserer Jugend, aber auch bei älteren Jahrgängen, gewinnen gezielte Trainingsinterventionen immer größere Bedeutung“.

Generalstabsarzt Dr. Dick zitiert Kennedy
Generalstabsarzt Dr. Dick zitiert Kennedy

Würdigung
Dick würdigte in seiner Rede die Verdienste von Oberstarzt Dr. Johann Hutsteiner, der nun in den Ruhestand geht. So konnte dieser das SportMedInstBw als anerkannten Partner großer Sportfachverbände und wissenschaftlicher Einrichtungen weiter etablieren. Gerade die Bedeutung der Sportmedizin mit ihren Teilbereichen der Prävention und Rehabilitation hat Dr. Hutsteiner als eine große Chance für das Institut begriffen.

Unter seiner Führung wurde gemeinsam mit der Sportschule der Bundeswehr die Lehrgänge Personal Health Management für militärische Führungskräfte sowie der Lehrgang Fachsportleiter Gesundheitssport etabliert.

Neuer Mann
„Ich empfinde Freude und auch eine gewisse innere Anspannung in Bezug auf die Dinge, die in Zukunft auf das Institut warten“, erklärte der neue Leiter kurz nach der feierlichen Übergabe der Amtsgeschäfte. Mit Oberfeldarzt Dr. Andreas Lison bekommt das Institut ein „Eigengewächs“. Seit 2002 ist Dr. Lison Leiter der Orthopädie.

In den vergangenen Jahren hat der Orthopäde den eingeschlagenen Kurs des Institutes mit Schwerpunkt Gesundheit-Prävention-Regeneration mitgestaltet. Zukünftig sieht der Oberfeldarzt den Erhalt bzw. Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Soldaten gerade vor dem Hintergrund der Auslandseinsätze als eine wesentliche Aufgabe des Institutes.
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